BIOFACH 2026: „Growing Tomorrow“ – Die nächste Generation im Fokus
- BiO ReporterIn

- 28. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Vom 10. bis 13. Februar 2026 stellen BIOFACH, BÖLW und IFOAM die nächste Generation in den Mittelpunkt. Junge Akteurinnen und Akteure der internationalen Bio-Branche stehen im Zentrum eines generationenübergreifenden Dialogs unter dem Leitthema „Growing Tomorrow: Young Voices, Bold Visions“. Die Weltleitmesse zeigt wie junge Menschen weltweit mit frischen Ideen und mutigen Visionen die Zukunft von Bio gestalten. Denn eine nachhaltige Transformation braucht Teilhabe, Verantwortung und neue Impulse. Die Rede auf der Eröffnungsfeier wird Klimaschutz-Ikone Luisa Neubauer halten.

Bio ist mehr als ein Markt
In Zeiten globaler Unsicherheiten – von Klimakrise über geopolitische Spannungen bis hin zu einer wachsenden gesellschaftlichen Spaltung – bringt die BIOFACH 2026 alle Generationen der Bio-Bewegung zusammen. Ziel ist ein starker Schulterschluss: zwischen jenen, die die Grundlagen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft geschaffen haben, und denen, die die Vision weitertragen – mit neuen Ideen, vielfältigen Perspektiven und frischer Energie.
„Überall auf der Welt bringen junge Menschen mit Kreativität, Unternehmergeist und dem tiefen Wunsch nach Wandel neue Energie in die ökologische Bewegung. Indem wir diese Stimmen ins Zentrum rücken, zeigen wir, dass Bio mehr ist als ein Markt: Es ist eine globale Bewegung im Aufbruch“,
Ravi Prasad, Geschäftsführer von IFOAM – Organics International

Die junge Bio-Generation übernimmt weltweit Verantwortung, braucht aber Unterstützung
Der Bio-Sektor steht weltweit unter Druck. Umweltbelastungen, geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Unsicherheit prägen die Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wächst das gesellschaftliche Bewusstsein für Ernährungssouveränität, Gesundheit und Klimaschutz. Bio wird mehr denn je als Teil der Lösung gesehen. Doch die Voraussetzungen für eine nachhaltige Transformation sind nicht mehr selbstverständlich: Politische Unterstützung schwankt, Fehlinformationen erschweren faktenbasierte Debatten und die Zukunft des Sektors hängt davon ab, ob es gelingt, die nächste Generation gezielt zu fördern und einzubinden
Auf Höfen, in Start-ups, in Bildungseinrichtungen, Verbänden und Forschung bringt die junge Generation kreative Konzepte ein, vernetzt sich international und kombiniert traditionelle Werte mit neuen Technologien, sozialem Unternehmertum und politischen Visionen. Dabei greifen sie bewusst auf das Erfahrungswissen der Bio-Wegbereiterinnen und -Wegbereiter zurück und transformieren es für die Zukunft.
„Die großen Zukunftsfragen unserer Zeit lassen sich nur generationenübergreifend beantworten. Auf der BIOFACH 2026 gehört die Bühne den jungen, engagierten Menschen, die heute Verantwortung übernehmen und die Zukunft gestalten. Ihr Engagement zeigt: Um Ernährung und Landwirtschaft zukunftsfähig zu verändern, braucht es Tatkraft, Perspektiven, Vision und Erfahrung aus dem ganzen Bio-Sektor."
Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)
Gemeinsame Verantwortung
Die gesellschaftlichen Fragen, die sich heute stellen, sind dringlicher denn je: Wie bleibt Bio Teil einer offenen, inklusiven und demokratischen Bewegung? Wie gelingt der Generationenwechsel als gemeinschaftlicher Prozess – getragen von Vertrauen und Dialog? Wie können junge Menschen Unternehmen, Organisationen und politische Strukturen aktiv mitgestalten? Auch die Branche selbst steht vor der Herausforderung, auf neue Kommunikationsformen und Lebensstile zu reagieren, ohne ihre Werte und Wurzeln zu verlieren. Die BIOFACH bietet die Bühne, um sich zu begegnen und diese wichtigen Fragen zu diskutieren.
Autorin: Karin Heinze, BiO Reporter International
Quellen: Biofach Presseinformation










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